Initiative Bergbaugeschädigter 50189
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Global: CO2-Emission und Klimawandel

Wann ist der Punkt erreicht, an dem der Klimawandel nicht mehr zu stoppen ist?

Wake Up, Freak Out - then Get a Grip [ www.cinerebelde.org ]

Die RWE ist der größte CO2-Emittent in der EU. In 2010 waren es 164,9 Millionen Tonnen !!!

(Quelle: http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/652091/Atomkraft-fuehrt-zu-Aktionaersaufstand-bei-RWE

 


Lokal: Der Tagebau Hambach, die Kraftwerke, unsere Zukunft vor Ort ...

Quelle: Google Maps

Grobstaub

Er ist sichtbar und lästig. Er verdreckt unsere Terrassen, Autos, Sitzgelegenheiten ... und dringt durch jede Ritze. Er degradiert uns zur "Putzkolonne der RWE". Er ärgert uns, aber er läßt sich wegwischen.

 

Feinstaub

 

Quelle: BUND NRW

Er ist nicht sichtbar und fast in gleichem Anteil wie der Grobstaub vorhanden. Wir gehen davon aus, dass im Schnitt jeden Tag 134 Tonnen Feinstaub durch den Tagebau Hambach entstehen. Dieser Wert wurde durch Vergleichsrechnungen zum Tagebau Montana USA ermittelt, da hier bei uns keine aktuellen Zahlen dazu vorliegen oder veröffentlicht werden. Aus gutem Grund? RWE produziert damit nur durch den Tagebau Hambach fast soviel Feinstaub wie der gesamtdeutsche Straßenverkehr, jeden Tag. 

Feinstaub sehen wir nicht, daher reagieren wir auch nicht darauf. Aber er macht uns krank und reduziert unsere Lebenserwartung. Das ist in Fachkreisen unstrittig. Städte wie Köln und Düsseldorf haben Luftreinhaltepläne und Messstationen, primär wegen des Straßenverkehrs. Aber auch sie leiden unter der sogenannten Hintergrundbelastung der Tagebaue und Kraftwerke.

Durch die Messungen in Niederzier wurde nun auch ein Luftreinhalteplan für Hambach angekündigt. Nun ist die Politik gefordert, sich für unseren Gesundheitsschutz einzusetzen.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier:

- BUND NRW (Bund für Umwelt und Naturschutz)

- Stadt Köln

 

Radioaktivität

 

Im Forschungszentrum Jülich wurde quasi als "Abfallprodukt" eigener Messungen Radioaktivität in Verbindung mit dem Tagebaubetrieb festgestellt. Dabei sollte aber nur festgestellt werden, dass das FZ nicht für die Überschreitungen der Grenzwerte verantwortlich ist. Ob und wie diese freigesetzte Radioaktivität auf uns Anwohner wirkt, ist offenbar egal. Würde man die gemessenen Werte dem Tagebau zuschreiben, müsste der Betrieb sofort stillgelegt werden. Alles unbedenklich, meint RWE bzw. ein dazu beauftragtes Institut, welches nach eigenen Recherchen damals auch der Asse die Unbedenklichkeit erklärte. Was die Bevölkerung davon hat, sehen wir heute.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier:

- Radioaktivität aus Kohlekraftwerken (BUND NRW) PDF-Link

- Radioaktivität aus Braunkohletagebauen und -kraftwerken (BUND NRW)

 

Materielle Schäden

 

Quelle: WDR

Die Minderung der Lebensqualität führt zu einer Wertminderung der Häuser und Grundstücke, ganz abgesehen von den gehäuft auftretenden Bergschäden an Gebäuden dank der Grundwasserabsenkung. Immerhin wird das Höhenniveau der Orte um einige Meter abgesenkt, in Berrendorf um rund 4 Meter. Risse und Verwerfungen im Erdreich und den darauf stehenden Gebäuden sind die Folge. Zugleich werden wertvolle Kulturgüter beschädigt oder zerstört wie das Bedburger oder das Türnicher Schloss, die Sittarder Höfe. Burgen wie Reuschenberg oder Schloss Harff wurden dem Bagger zuliebe geschreddert.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier:

- Netzwerk Bergbaugeschädigter - Bergschäden

Und was erwartet uns in der Zukunft:

- Elsdorf am See ?

- Elsdorf in der Grube ( Hambach II ) ?

Bereits jetzt wird mit Terranova dem landschaftlichen Totalschaden ein Denkmal gesetzt!